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News : Kleiner Böschungsknutscher
Geschrieben von Tim am 30.01.2012 14:07:54 (18 x gelesen)

Am 28.1. gegen 05.50 Uhr lief das der norwegische Tanker "Sten Baltic", 11935 BRZ (IMO-Nr.: 9307671) bei Kanalkilometer 35,5 auf Höhe von Fischerhütte in die Nordböschung des Nord-Ostsee-Kanals. Das Schiff war mit Diesel beladen auf der Reise von Ventspils nach Amsterdam. Nach Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel war ein Bedienfehler, durch den der Antrieb ausgekuppelt wurde, Schuld an dem Unfall. Das Schiff trieb dadurch ohne Antrieb und Steuerwirkung in die Uferböschung. Es kam nach einer Stunde aus eigener Kraft wieder frei und setzte seine Reise zunächst nach Brunsbüttel fort. Dort wurde es durch Sachverständige des Germanischen Lloyd besichtigt. Da offensichtlich keine größeren Schäden entstanden waren, konnte der Tanker am Nachmittag seine Reise in Richtung Niederlande fortsetzen und ankerte tags darauf vor Ijmuiden.

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News : OSA in Kanalböschung
Geschrieben von Tim am 25.01.2012 18:23:58 (19 x gelesen)

Der polnische Frachter "Osa", 1782 BRZ (IMO-Nr: 8420086) lief von Brake kommend am 25.1. gegen 13 Uhr im Nord-Ostsee-Kanal in die südliche Kanalböschung. Durch einen Navigationsfehler war er am Ende der Weiche Kudensee vom Kurs abgekommen und aufgelaufen. Der zufällig nur drei Kilometer entfernt befindliche deutsche Schlepper "Hans" kam dem Havaristen zu Hilfe und zog ihn zurück ins Fahrwasser. Das Schiff setzte dann die Reise nach Kiel fort, wo es um 20.30 Uhr am Voith-Kai im Nordhafen festmachte.

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News : Brunsbütteler Schlepper hatte zu hohe Schwell...
Geschrieben von Tim am 19.01.2012 11:47:36 (22 x gelesen)

Am 17.01.2012 wurden Reparaturarbeiten an der Spundwand des Rendsburger Kreishafens durchgeführt. Dazu waren zwei Pontons mit Baumaterial und Gerät an der Pierfestgemacht. Auf einem dieser Pontons waren drei Mitarbeiter einer Wasserbaufirma mit Schweißarbeiten beschäftigt. An dem Ponton waren Signale gesetzt, die die durchgehende Schifffahrt zur Rücksichtnahme aufforderten. Weiterhin wurde stündlich durch die Verkehrslenkung auf die Baustelle hingewiesen. Gegen 14:30 Uhr passierte ein in Brunsbüttel beheimateter Schlepper den Kreishafen Rendsburg in Richtung Westen. Das Schiff hatte eine sehr große Heckwelle. Als der Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes den Schwell erkannte, warnte er die Schweißer auf dem Ponton. Bevor die Wellen den Ponton erreichten, konnten sich die Arbeiter in Sicherheit bringen. Durch die Heckwellen gerieten die Pontons sehr stark ins Schlingern und schlugen mehrfach hart gegen die Spundwand. Dabei wurden mehrere Schweißkabel zerrissen. Von den Arbeitern wurde niemand verletzt. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden. Beamte der Wasserschutzpolizeistation Rendsburg haben die Ermittlungen aufgenommen. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Kiel wurde gegen den Kapitän des Schleppers ein Strafverfahren wegen Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs eingeleitet.

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News : Überladung und Unfall in Brunsbüttel
Geschrieben von Tim am 17.01.2012 09:04:22 (21 x gelesen)

Im Brunsbütteler Binnenhafen an den Bahnhofsdalben wurde am 13.1. derunter der unter der Flagge Antigua & Barbudas fahrende Frachter "RMS Bucholz", 2375 BRZ (IMO: 9148154), der Rhein-, Maas- und Seeschiffahrtskontor GmbH in Duisburg von Beamten der Wasserschutzpolizei mit einem Fahrverbot belegt. Sie hatten festgestellt, dass das Schiff zu tief im Wasser lag, was die Folge einer Überladung um 40 Tonnen war. Der 90 Meter lange Frachter, der mit Asphaltgranulat beladen war, befand sich auf der Reise von Eemshaven nach Lettland. Da sich nur wenig Ballastwasser an Bord befand und das Schiff zusätzlich 30 Tonnen Kraftstoff in Brunsbüttel bunkern musste, wurde angeordnet, dass 40 Tonnen des Ladegutes gelöscht werden müssen, bevor die Weiterfahrt gestattet wird. Das Entladen gestaltete sich jedoch sehr problematisch, da es sich bei dem Stoff um Abfall handelt. Der Umgang mit Abfällen ist nur mit behördlicher Genehmigung erlaubt - eine entsprechende Genehmigung stand bis zum 16.1. noch aus.

Ein vereister Niedergang wurde einem indischen Seemann am 15.1. auf dem unter Hongkong-Flagge registrierten Frachter "Saga Pioneer", 29758 BRZ (IMO-Nr.: 9380764), im Elbehafen Brunsbüttel zum Verhängnis. Der Mann war gegen 6.45 Uhr auf dem Weg vom Vorschiff zum Hauptdeck ausgerutscht und einen Niedergang herabgestürzt. Er verletzte sich am Rücken und wurde in das Westküstenklinikum Heide eingeliefert. Der Verletzte sollte voraussichtlich am 16.1. wieder entlassen werden. Der Frachter hatte am Elbehafen aber bereits seine Ladung Kupferkonzentrat gelöscht und befand sich nun auf der Reise nach Salvador/Brasilien. Nach Erledigung der Ausreiseformalitäten sollte der Seemann die Heimreise per Flugzeug antreten.

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News : Harmony SW in Kanal-Böschung
Geschrieben von Tim am 12.01.2012 13:03:27 (41 x gelesen)

Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Harmony SW", 7271 BRZ (IMO-Nr.: 9369162), die "Harmony SW", ist am 12.1. von Klaipeda kommend gegen vier Uhr bei Schwartenbek in die Böschung gelaufen. Die Schlepper "Bülk" und "Holtenau" wurden gerufen, ihn wieder rauszuziehen. Er wurde zurück gezogen und gegen acht Uhr auf Holtenau Reede gelegt. Auch die "Bugsier 15" war aus Brunsbüttel in Marsch gesetzt worden, drehte aber zwischen Fischerhütte und Oldenbüttel wieder um, nachdem der Frachter bereits wieder flott war.

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